
Drei Worte zu diesem Album - Hammer, Hammer, Hammer! Unbedingt anhören, am besten Live im Club. Textmäßig ganz oben, dabei so total unaufgeregt. Eine der wenigen Platten die ich dieses Jahr unbedingt haben musste. Oder: So schön Mmmh singt nur der Niels. Man wünscht sich das er mal bei einem am Küchentisch singt, so unter Freunden.
Wo bist Du die ganze Zeit gewesen, Niels? - >> GLÜCK entsteht oft durch die Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge > Das GLÜCK muß entlang der Straße gefunden werden, nicht am Ende des Weges.
Wunderschönes Gesamtwerk - Ich kann mich nur anschließen: Das Warten hat sich gelohnt. Die Musik ist natürlich ruhiger als die alten Scheiben der Nationalgalerie, allerdings finde ich die neue Scheibe schneller zugänglicher als Niels anderen Soloprojekte.Seine Musik sollte man nie losgelöst von Text oder Musik betrachten, es passt einfach beides zusammen.Wunderschöne Texte zu wunderschöner Musik.Nicht fetentauglich, aber wunderbar um sich hinter das Lenkrad, auf das Sofa oder einfach weg vom Alltag zu begeben.
Das Warten hat sich gelohnt! - 5 lange Jahre hat es gedauert, bis Herr Frevert eine neue Platte veröffentlicht hat. Gut, zwischendurch ab es seine Songs von anderen Musikern zu hören (wie z.B. HR Kunze), am Besten sind sie jedoch, wenn er sie mit seiner unnachahmlichen Stimme selber singt und spielt.9 Songs die nicht vermissen lassen und mit zu dem Besten gehören, was es an deutschsprachiger Musik seit langer Zeit zu Hören gab. Texte die es in sich haben und erst einmal verstanden werden wollen und eine musikalische Begleitung, die zwar völlig anders als beim letzten Album ausfällt aber deswegen nicht besser oder schlechter, sondern vielmehr anders gut ist.Wer von DSDS Graupen und Einheitsmist die Nase voll hat, wird mit diesem Album sicherlich einen sehr, sehr guten Ausweg finden.Bitte nicht wieder 5 Jahre bis zum nächsten Album warten!
Oberklasse .... - aus dem deutschsprachigen Bereich, dem momentan niemand ernsthaft Konkurrenz machen kann. Poesie, Wortwitz, feinste Melancholie und trotzdem lebensbejahend. Allerdings mit ca. 31 Minuten etwas kurz geraten, aber lieber so, als das Lückenfüller den Gesamteindruck stören. Ansonsten perfekt.